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Kochen mit Kindern auf dem Wochenmarkt geht in die zweite Runde

Im Mai 2017 haben wir mit Neuntklässlern aus der Europaschule in Sülz gekocht. Jetzt im September werden wir mit Kindern aus der 2. und 3. Klasse auf Wochenmärkten in Höhenhaus und Niehl Speisen frisch zubereiten.


Mittwoch, 20. September um 11 Uhr,

Ort: Höhenhaus, Wochenmarkt auf dem Wupperplatz,

mit 22 Kindern aus der Erdmännchenklasse der Johannesschule (2. Klasse, Lehrerin: Frau Ströhmann)


Donnerstag, 21. September um 11 Uhr,

Ort: Niehler Wochenmarkt, Waldfriedstraße

mit 21 Kindern aus der Hasenklasse der GGS Nesselroderstr. (3. Klasse, Lehrerin: Frau Krägeloh) ‒ anlässlich 40 Jahre Niehler Wochenmarkt

In Kooperation mit dem Marktamt der Stadt Köln kochen wir, vier Saisonköchinnen aus der Akademie för uns kölsche Sproch/SK Stiftung Kultur, gemeinsam mit Grundschulkindern aus Höhenhaus und Niehl auf dem Wochenmarkt. Die Pänz kaufen selbstständig saisonales Obst und Gemüse aus der Region ein und kochen damit in der mobilen Küche des Marktamtes kölsche Gerichte für sich und die Besucher des Wochenmarktes.

Zum einen wird den Kindern so der Wochenmarkt als Alternative zum Supermarkt vorgestellt, zum anderen kaufen sie direkt beim Erzeuger bzw. dessen Händler ein. Durch den Einkauf lernen die Pänz die Vielfalt der einheimischen Apfel- und Kartoffelsorten kennen. Wie man sie zu leckeren Speisen verarbeiten kann, ist natürlich das Hauptthema auf dem Markt.

Ziel ist es, kölsche Gerichte selber zu kochen, die zur klassischen Fodderkaat gehören. Denn auch Heimat-Liebe geht durch den Magen.

Für Kinder muslimischer Glaubensrichtung wird die Blodwoosch durch Rinderhack ersetzt.

Die Akademie för uns kölsche Sproch hat Unterrichtsmaterialien zu Äpfeln und Kartoffeln aus der Region erstellt, die man sich kostenlos downloaden kann. Sprüche wie „Ein Apfel am Tag und der Arzt bleibt erspart“ oder „Die dümmsten Bauern ernten die dicksten Kartoffeln“ werden genauso diskutiert, wie der Grund, warum das Gericht „Himmel und Ääd“ heißt. Arbeitsblatt zur Kartoffel Apfelsteckbrief

 

Osterferienprojekt 2017: "Römische Spuren in Köln“

 

 

In der ersten Woche der Osterferien bot die Akademie för uns kölsche Sproch wieder Exkursionen für Grundschüler an. Diesmal ging es auf den Spuren der Römer durch die Stadt. Besucht wurden Groß Sankt Martin in der Altstadt, wo die Römer früher Sport trieben, das römische Kastell Divitia in Deutz, der römische Statthalterpalast Praetorium, der römische Abwasserkanal sowie der Römerturm und die Goldene Kammer von Sankt Ursula. Begleitet wurden die Exkursionen von Stadtführern, Archäologen und Musikern.

 

 

In den Schulen wurden römische Speisen zubereitet sowie aus circa 40 m² schön fließendem Stoff zwei Togas drapiert. Außerdem schicken wir den Schulen jeweils 25 Kinderzeitungen zum Thema. Wie gewohnt werden die Kinder viel entdecken. Insgesamt machen acht Schulen mit. Jede Schule ging zweimal auf Exkursion, um römischen Spuren in Köln nachzugehen.

 

 

Goldene Kammer von Sankt Ursula:

 

 

Die goldene Kammer ist ein mit Knochen geschmückter Raum. Der Legende nach stammen die Knochen von Ursula und den 11.000  Jungfrauen. Hier wird sehr deutlich, dass Reliquien, also Überreste von Heiligen, eine besondere Ausstrahlung haben.

 

 

Römerturm:

 

 

Er ist ein erhaltener Wachturm der ehemaligen römischen Stadtmauer bzw. Stadtbefestigung der Kolonie „Colonia Claudia Ara Agrippinensium“. Du kannst dich von seiner beeindruckenden Erscheinung durch seine ornamentale Ausschmückung überraschen lassen.

 

 

Praetorium und römischer Abwasserkanal:

 

 

Die Mauerreste des großen Palasts für den römischen Stadthalter, das Praetorium, können als Keller im spanischen Bau des Rathauses der Stadt Köln besichtigt werden.Im Anschluss kann ein Teilstück des römischen Abwasserkanals, der im Mittelalter als Keller und im 2. Weltkrieg noch als Bunker diente, angesehen werden.

 

 

Kastell Divitia:

 

 

Das Kastell war ein Militärlager, das die Römer vor den Angriffen der Germanen schützten sollte.

 

 

Groß Sankt Martin:

 

 

Die romanische Kirche „Groß Sankt Martin“ ist auf den Grundsteinen einer alten Sport- und Schwimmanlage der Römer errichtet worden. Durch Kölns wirtschaftlichen Aufschwung wurden daraus Lagerhallen und danach die Kirche „Groß Sankt Martin“.

 

 Ave Colonia!

 

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